Unter dem Kürzel "AA", ausgeschrieben "Akademische Aktivitäten" verbergen sich die Projekte Moot Court und Lawyers@work.
Moot Court
Moot kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie fiktiver Rechtsfall. Der Moot Court ist eine dem Rollenspiel ähnliche, simulierte Gerichtsverhandlung, in der StudentInnen der Rechtswissenschaft als Vertreter fiktiver Prozeßparteien vor einem Gericht streitig einen Fall verhandeln.
Die Studenten-Teams sind gehalten, fristgerecht Klage bzw. Klagebeantwortung und Schriftsätze aufzusetzen. Dabei werden sie von renomierten Innsbrucker Rechtsanwälten betreut.
Das Gericht wird von Professoren, Richtern und Anwälten besetzt, die Bewertung richtet sich neben der juristischen Lösung des Falles vor allem auch nach rethorischem, prozeßtaktischem und argumentativem Auftreten vor dem Gericht.
Die Teilnahme am Moot Court verlangt eine problembewußte, aktive Mitarbeit. Sie fördert praxisrelevante Fähigkeiten und stellt damit eine sinnvolle Ergänzung des Studiums dar. Der Moot Court bietet den Teilnehmern einen Einstieg in die Anwendung juristischer Arbeitstechniken wie das Abfassen von Schriftsätzen und Plädoyers und das korrekte Auftreten vor Gericht. Es werden schon im Studium eine schlüssige Argumentation und eine kluge Prozeßtaktik als praxisrelevantes Können vermittelt. Es kommt darauf an, präzise in klaren Worten einen eigenen Standpunkt zu verdeutlichen. Dabei liegt die Kunst des Redens darin, zu vereinfachen, ohne zu verkürzen, und schlagfertig auf Fragen der Richter und Argumente der gegnerischen Partei einzugehen.